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#99795 ·published 2006-07-25 17:24 UTC
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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 12.7.2006 fuhr ich mit der deutschen Bahn von Münster über Essen nach Düsseldorf. Als ich in die Bahn einstieg, habe ich mich nach einem Schaffner umgesehen, um ein Anschlussticket für die Strecke zu lösen, auf der mein Studententicket (WWU Münster) nicht gilt, d.h. ab Recklinghausen. Obwohl ich im kompletten Zug gesucht habe, konnte ich keinen Schaffner ausfindig machen.
 
Kurz vor der Einfahrt in den Essener HBF kam dann zu meiner Verwunderung doch noch ein Schaffner (Herr Thies) zur Fahrscheinkontrolle. Nachdem ich ihm höflich den oben geschilderten Sachverhalt erklärt hatte, wollte er mir jedoch kein Anschlussticket ausstellen und sprach von Schwarzfahren. da ich diese Strecke des öfteren zurücklege, bin ich es normalerweise gewohnt, dass ein Schaffner durch den Zug geht und ich mein Ticket entweder vor oder nach Recklinghausen jeweils ohne Probleme lösen kann.

Deswegen bin ich der Meinung, dass ich dem von ihrem Mitarbeiter so bezeichneten Tatbestand des Schwarzfahrens nicht genügt habe, da ich jederzeit bereit war, einen Fahrschein zu erwerben. Darüber hinaus habe ich mehrmals - leider erfolglos - nach dem Schaffner im Zug gesucht. Daher bin ich lediglich bereit, den normalen Fahrpreis zu bezahlen, jedoch nicht das von Ihnen erhobene erhöhte Beförderungsentgelt.



Mit freundlichen Grüßen,