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pro * Einer EU-Studie[19] zu Folge, sterben jährlich 65.000 Menschen in der EU vorzeitig, bedingt durch Feinstaub. Studien der WHO, der Universität München und aus dem Ruhrgebiet[20] kommen unabhängig zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Feinstaubbelastung die Sterblichkeitsrate erhöht. Die Studien geben im Schnitt für Deutschland eine Verkürzung der Lebenszeit um rund 10 Monate an.
contra * Außerdem kommt eine Studie der Universität Duisburg-Essen[24] zu dem Ergebnis, dass punktuelle Fahrverbote (am Beispiel der B224 im Essener Norden) nur für das Umfahren dieser Gebiete sorgen. Längere Umwege erzeugen so in der Summe höhere Luftverunreinigungen und die Belastung verlagert sich in benachbarte Wohnbezirke.
pro * Der Straßenverkehr ist Mitverursacher für die hohe Belastung durch Feinstaub.
contra * Der Gelsenkirchener Umweltmediziner Prof. Ewers schätzt die Folgen von „Übergewicht, Bewegungsmangel oder Rauchen“ viel gravierender für eine Gesundheitsschädigung ein: „[…] dagegen können Sie Feinstaub wirklich vernachlässigen“.[21]. Der Grazer Pathologe Helmut Popper sieht ebenso keine große Gefahr, da ein Selbstschutz des Körpers existiere „Der Mensch habe […] im Laufe der Evolution Schutzmechanismen entwickelt.“[22]
contra * Eine Einzelmessung des Sachverständigenrat für Umweltfragen im Jahr 2004 ergab, dass lediglich 41 % des gesamten Feinstaubs aus lokalem oder urbanen Straßenverkehr stammen (davon: 11 % lokale Abgase, 15 % lokaler Abrieb, 9 % und 6 % urbane Abgase und Abrieb). Demnach sind somit die lokal verkehrenden Kfz nicht die Hauptverursacher der Feinstaubbelastung.[23]
pro * Reduzierung der Feinstaubbelastung in
contra * Umweltzone kann die Belastung max 2-3% Sinken (quelle gegner)
contra * volkswirtschaftliche kosten 1 mrd euro (herstellung/aufstellung verkehrsschilder, verkauf plaketten , umrüsteungen und neuanschaffung fahrzeuge)
contra * keine reglung für kfz mit ungeregeltem kat, ungereg. kat haben nur fahrzeuge wo nachrüstung auf g-kat teurer als wirtschaftlich, ausnahmereglung 120€ soll zwingen neu zu kaufen/öfftl. verkehrsmittel
contra * bewohner umweltzone massive kosten für umrüstung/neukauf und kein parken/fahren im bereich
pro * überschreitung der grenzwerte in vielen deutschen städten (z.B. München, Dortmund, Cottbus, Bremen, Berlin)
pro * Für die gesundheitlichen Schäden ist nicht nur der Feinstaub verantwortlich, sondern es entstehen auch Belastungen durch Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Benzol, Ozon usw. Quellen der Belastung wurden u.a. in alten Dieselfahrzeugen ohne Rußpartikelfilter und Benzinfahrzeugen ohne geregelten Kat ausgemacht.
contra * wirtschaftlicher schaden für kleine betriebe insbesondere speditionen
linksfraktion
pro * Nur wenige sind hiervon betroffen durch die Nachträgliche Regelung für G-Kat Autos
contra * Steuerliche Förderung für umrüstung auf Dieselrußfilter zu niedrig (330€)
umweltzone-nrw.de
pro * KFZ-Handwerk profitiert durch erhöhte Umsätze
spiegel.de
pro * belastung durch autoabgase in metropolen besonders hoch
wdr.de
pro * grenzewerte in der hälfte aller messstellen im ruhrgebiet überschritten
pro * stickstoffdioxid sogar 60% aller messtellen im ruhrgebiet überschritten
contra * nicht ausreichend wenn nicht flächendeckend -> nrw umweltzone gekippt
contra * uni essen studie : verkehr verlagert sich in die nachbarschaft,umwege werden in kauf genommen, belastung höher als davor
contra * jörg schulte straßenverkehrsamt essen :ineffizient wenn nicht regionale lösungen (verkehrssysteme,umleitungen,steuerliche förderung rußpartikelfilter)
contra * wirklich nötig wär veränderte verkehrs/siedlungspolitik (wohnort arbeitsplatz näher zusammen) , wirkt sich aber erst in vielen jahren aus