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Miscellany

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·published 2007-05-20 13:43 UTC
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> Die Einordnung der Entscheidung, das BMI die Schirmherrschaft anzubieten, muss 
> jeder für sich bewerten, ich will da als Mitglied sowohl der GUUG als auch 
> des LinuxTag e. V. gar keine Meinung vorgeben. Ich möchte nur zwei Fakten zur 
> Kenntnis geben, die häufig missverstanden werden:
> 
> 1. Dr. Schäuble wird auf dem LinuxTag überhaupt nicht auftreten, das war nie 
> geplant und das ist auch nicht geplant; weder von ihm noch von uns.
> 
> 2. Der LinuxTag erhält keinerlei finanzielle Vorteile, Geldzahlungen oder 
> sonstwelche geldwerte durch die Übernahme der Schirmherrschaft.
> 
> Es mag vielleicht verteidigend wirken, aber die Realität ist, dass wir seit 
> vielen Jahren mit der KBSt ziemlich eng am Programm des BuBK (Business- und 
> Behördenkongress) arbeiten. Das sind die Leute, die z. B. den 
> Open-Source-Migrationsleitfaden herausgeben. Durch diese Zusammenarbeit 
> konnten wir jeweils die Aufmerksamkeit diverser Behörden an Open Source 
> wecken, die es sonst vermutlich nicht gegeben hätte. Im Winter jeden Jahres 
> schicken wir dann mehr pro Forma mehr oder weniger den gleichen Brief an das 
> BMI und die allgemeinen Gepflogenheiten erfordern es, diesen Brief an 
> den "Chef vons Ganze" zu senden. Mehr oder weniger automatisch kam dann, wie 
> in den vergangenen Jahren, ebenfalls ein Brief zurück, dass das wie bisher 
> glattgehe.
> 
> Nun haben wir "den Salat" und viele zornige E-Mails (von denen wir auch alle 
> sehr ernst nehmen, die zumindest eine nicht beleidigende Sprache nutzen). Ich 
> will mich ja gar nicht aus der Affäre ziehen, mir ist schon bewusst, dass 
> auch durch Nicht-Nachdenken oder Nicht-Handeln schlimme Dinge passiert sind, 
> aber erhlichgesagt kann ich persönlich (ich spreche hier nicht für den 
> verein) in diesem Fall kein schuldhaftes Handeln von uns erkennen. Das mögen 
> andere anders sehen und das muss und werde ich akzeptieren.
> 
> Man könnte sich noch die Frage stellen, wen man mit Boykottaufrufen oder dem 
> demonstrativen Fernbleiben tatsächlich trifft: Die ausstellenden Projekte und 
> der Idee Freier Software oder die praktisch einhellig kritisch betrachteten 
> Thesen, zu Bürgerrechten eines in dem Thema ziemlich isolierten Politikers. 
> Die Frage soll sich aber jeder selbst beantworten.
> 
> Grüße,
> 
> ///Nils