Lock-in / Switching Costs
Ticketcorner ist in viele andere Unternehmen verflochten, da Ticketcorner für sehr viele Eventorganisatoren die erste Anlaufstelle ist. Andererseits arbeitet Ticketcorner auch mit Unternehmen zusammen die als Verkaufsstellen dienen (POS). Unter Umständen können Erfahrungen im Vertrieb von Tickets ausgetauscht werden, was Kosten senken und Umsatz steigern könnte.
Die Auswahl für die Eventbesucher ist nicht mehr allzu gross und es würden massive Switching Costs auftreten wenn man in Betracht ziehen würde zu wechseln, da man sehr lange suchen muss bis man einen annährend so umfangreichen Anbieter findet.
Der Lock-in Effekt tritt auf B2C und B2B Seiten auf. Beide Kundenarten werden sich ans System gewöhnen, und es nur ungern wieder los haben wollen. Da vor allem auf Business Seite sicherlich auch kostenintensive Schulungen durchgeführt werden müssen, werden diese nur sehr ungern auf ein anderes System wechseln wollen.
Preisanpassungen um Fixkosten zu decken
Da man sehr einfach die Preise der Tickets ändern kann, könnte man die Preise jeweils an die Situation anpassen. Wenn die Nachfrage ganz klein ist, die Preise senken um noch die restlichen Tickets loszuwerden. Dass der Preis auf den Tickets draufgedruckt ist soll nicht weiter stören. Es könnte sogar ein Gefühl aufkommen, dass man ein Schnäppchen ergattert hat, wenn man den Originalpreis noch sieht. Man kann also mit marginalen Menukosten mit den Preisen spielen.
Neue Organisatoren gewinnen durch Netzwerkeffekte
Dadurch, dass jeder davon ausgeht, dass das gewünschte Ticket auf Ticketcorner erhältlich ist, könnte man neue Eventorganisatoren für Ticketcorner gewinnen. Jeder will auf den fahrenden Zug aufspringen, damit man mehr Kunden erreichen kann. Je mehr Organisatoren Ticketcorner benützen, desto attraktiver wird es für Unternehmen Ticketcornerkunde zu werden.